Ehrung mit dem Michel-Vanderborght-Preis 2016

Für sein langjähriges und vielfältiges Engagements in der Erinnerungsarbeit wurde der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 mit dem Michel-Vanderborght-Preis ausgezeichnet. Der Michel-Vanderborght-Preis wurde dem Studienkreis am 18. November 2016 von der Fédération Internationale des Résistants (FIR) in Prag überreicht. Benannt ist der Preis nach Michel Vanderborght (1925-2010), einem belgischen Partisanen und langjährigen Präsidenten der FIR. Die Auszeichnung ehrt Menschen und Initiativen, die sich dafür einsetzen, das politische Vermächtnis des antifaschistischen Widerstands zu bewahren. 

 

Der Studienkreis steht an der Seite von Silvia Gingold

Am 12. Januar 2017 wird vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden die Klage von Silvia Gingold verhandelt. Gingold, Tochter der Widerstandskämpfer Etti und Peter Gingold, wehrt sich gegen die fortdauernde Überwachung durch den hessischen Verfassungsschutz. In den 1970er Jahren war sie Betroffene des so genannten Radikalenerlasses und vielfältiger Diskriminierung ausgesetzt. Nachdem die Überwachung einige Jahre lang ausgesetzt war, steht Gingold seit 2007 wieder unter ständiger Beobachtung. Anlass war ihr Engagement für den seinerzeit vom Berufsverbot betroffenen Heidelberger Lehrer Michael Csaszkóczy.

Mit ihrer Klage gegen das Land Hessen will sie gegen diese Bespitzelung vorgehen. Der Studienkreis Deutscher Widerstand 11933-1945 unterstützt sie bei diesem Vorhaben und appelliert  an die Richter, der vom Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit Geltung zu verschaffen. 

 

Neuerscheinung

 

Bilder im Kopf. Nationalsozialismus im Film

informationen Nr. 84 (November 2016)

 

Schwerpunkt der vorliegenden Ausgabe der informationen sind filmischen Interpretationen des Nationalsozialismus und des Widerstandes: Wie prägen Filme unser Bild der Geschichte? Welche Bedeutung haben Dokumentarfilme bei der Überlieferung des historischen Geschehens? WIe lassen sich Filme in die pädagogische Arbeit integrieren? 

Mit Beiträgen von: Hans Berkessel, Tobias Ebbrecht-Hartmann, Götz Lachwitz, Michael Schaudig, Britta Wehen u.a.m.  

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Der Studienkreis steht an der Seite von Silvia Gingold

Am 12. Januar 2017 wird vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden die Klage von Silvia Gingold verhandelt. Gingold, Tochter der Widerstandskämpfer Etti und Peter Gingold, wehrt sich gegen die fortdauernde Überwachung durch den hessischen Verfassungsschutz. In den 1970er Jahren war sie Betroffene des so genannten Radikalenerlasses und vielfältiger Diskriminierung ausgesetzt. Nachdem die Überwachung einige Jahre lang ausgesetzt war, steht Gingold seit 2007 wieder unter Beobachtung. Anlass war ihr Engagement für den Heidelberger Lehrer Michael Caszocky, dem "staatsfeindliche Betätigung" vorgeworfen wird. 
Silvia Gingold wird seitdem andauernd observiert. 
Mit ihrer Klage gegen das Land Hessen will sie gegen diese Bespitzelung vorgehen. Der Studienkreis Deutscher Widerstand 11933-1945 unterstützt sie bei diesem Vorhaben und appelliert  an die Richter, der vom Grundgesetz garantierten Meinungsfreiheit Geltung zu verschaffen.