Viele junge Menschen verfielen den Ideen des NS-Regimes. Nur eine Minderheit zeigte den Mut an bestimmten Punkten "Nein" zu sagen und/oder Widerstand zu leisten. Diesen jungen Menschen, die aus verschiedenen sozialen und politischen Milieus entstammen, die in unterschiedlichster Form den Vorgaben des Regimes nicht folgten oder in ganz verschiedenen Formen Widerstand leisteten, widmet sich diese Ausstellung.

In einer leicht verständlichen Sprache werden die Motive und die Aktionen der Jugendlichen auf 32 Tafeln dargestellt. Einzelne Biographien bringen den Betrachtern die Lebensläufe von jungen Kommunisten, Sozialdemokraten, Zeugen Jehovas, Juden oder ursprünglich unpolitischen jungen Menschen näher. Als Gruppen des Widerstands sind unter anderem die Edelweißpiraten, die weiße Rose und die Rote Kapelle vertreten.
Die Ausstellung eignet sich besonders für Schulen, Gedenkstätten, Kirchen, Gewerkschaftshäuser und andere Institutionen. Eine englischsprachige Version von „Es lebe die Freiheit“ wurde erstmals im Herbst 2012 in St. Louis/USA präsentiert.


Technische Daten:

Ausstellungsträger:

große Version: 33 selbststehende Roll-Up-Banner (HöheXBreite: 2,18 x 1,00 m) sowie eine Hörstation.

kleine Version: 26 selbststehende Roll-Up-Banner (HöheXBreite: 2,18 x 1,00 m).

Zusätzliches Ausstellungsmodul Rheinland-Pfalz: 5 selbststehende Roll-Up-Banner (HöheXBreite: 2,18 x 1,00 m) mit Biografien rheinland-pfälzischer Widerständler Ausstellungsergänzung, konzipiert vom Förderverein Projekt Osthofen e.V., ist zur Ausstellung "Es lebe die Freiheit! hinzubuchbar.

Begleitmaterialien:

Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Es lebe die Freiheit! Jugendliche gegen den Nationalsozialismus (Katalog zur Ausstellung). Frankfurt 2013 (2. Auflage)

Johanna Fornoff: Biografisches Lernen mit einem Rollenspiel (Interview) am Beispiel der Ausstellung „Es lebe die Freiheit!", in: Materialien zur historisch-politischen Bildung. Beilage zur Zeitschrift informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand-1933-1945 Nr. 77 (Mai 2013)

Thomas Altmeyer: Ein U-Boot im Widerstand. Rettungswiderstand am Beispiel von Eugen Herman-Friede, in: Geschichte lernen Nr. 151, Januar 2013, S. 48-57.

Robert Straßheim: Lernen durch Betroffenheit. Arbeitsmaterialien zur Ausstellung „Es lebe die Freiheit! Junge Menschen gegen den Nationalsozialismus“, in: Materialien zur historisch-politischen Bildung. Beilage zur Zeitschrift informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand-1933-1945 Nr. 75 (Mai 2012)

Für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit stehen u.a. Plakate (auch in digitaler Form, JPG-Datei) zur Verfügung

Preis:

130 Euro (bzw. 110 Euro) pro Ausstellungswoche plus einmaligen Versicherungsanteil von 25 Euro.

Transport:

Der Transport von Frankfurt/Main zum Ausstellungsort und zurück nach Frankfurt/Main muß von dem/der Entleiher/in auf eigene Kosten organisiert werden. Ein PKW Kombi genügt.

 

Pressestimmen zur Ausstellung finden Sie hier.

Die Ausstellung "Es lebe die Freiheit!" erfreut sich einer besonders guten Nachfrage. Die nächsten Stationen der Ausstellung finden sie hier.