Ein besonderer Bestand des Dokumentationsarchives sind Nachlässe und spezielle Sammlungen. Hierzu gehören z.B. die Nachlässe/Sammlungen von:

  • Wolfgang Breckheimer (1926-2011). Der Nachlass des Edelweißpiraten aus Frankfurt a.M. wird derzeit erscnhlossen.
  • Hanna Elling (1908-1994). Sie war im Widerstand aktiv und Häftling im FrauenKZ Moringen. Als eine der Ersten beschäftigte sie sich mit dem Widerstand von Frauen. Im Nachlass finden sich u.a. Materialien, Dokumente, Berichte und Interviews zum Thema „Frauen im deutschen Widerstand“, Interviews mit Überlebenden und ein umfangreicher Briefwechsel sowie Materialien über ihre politischen Aktivitäten in den 1950er und 1960er Jahren in Niedersachsen, ihr Engagement für eine Gedenkstätte in Moringen und für die Lagergemeinschaft Ravensbrück.
  • Rudolf und Frieda Kannler (Nachlasssplitter) mit Briefen und Dokumenten aus den Konzentrationslagern Dachau, Ravensbrück und Flossenbürg.
  • Karl Lehr
  • Allan Merson (1916-1995). Der britische Historiker widmete sich mehr als zwanzig Jahre der Erforschung des kommunistischen Widerstandes.
  • Gertrud Müller (1915-2007). Die Stuttgarter Widerstandskämpferin war lange Jahre war Vorsitzende der VVN-BdA Stuttgart, sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Lagermeinschaft Ravensbrück und war deren Ehrenvorsitzende. 
  • Oskar Müller (1896-1970) (Nachlasssplitter). Müller, von 1925-1933 für die KPD im Preussischen Landtag, wurde nach der Machtübernahme ins Zuchthaus, später in die Konzentrationslager Sachsenhausen und Dachau inhaftiert. In Dachau war er Lagerältester. Müller gehörte der ersten hessischen Nachkriegsregierung unter Karl Geiler an und gilt als einer der Väter der hessischen Verfassung (1946). In seinem Nachlasssplitter finden sich insbesondere Dokumente zum Konzentrationslager Dachau.
  • Max Oppenheimer (1919-1994).
  • Sammlung Franz Pfaffenhäuser mit politischen Aufrufen (insbesondere der illegalen KPO) sowie privaten Unterlagen und Korrespondenzen mit Persönlichkeiten der Arbeiterbewegung
  • Sammlung Karl Radek
  • Adolf Rögner (Nachlasssplitter), der mit seiner Anzeige gegen den SS-Aufseher Wilhelm Bogner einer der Auslöser des Frankfurter Auschwitz-Prozesses war.
  • Karl Schild (1910-1991) mit Unterlagen zum Strafbataillon 999, insbesondere Erlebnisschilderungen von ehemaligen Angehörigen des Bataillons über die Zusammenarbeit mit griechischen und jugoslawischen Partisanen
  • Karl Schreiber mit Materialien zum Konzentrationslager Osthofen und zur Kriegsgefangenschaft
  • der Nachlass von Lotte Schmidt (1912-1995) berichtet u.a. über die Widerstandstätigkeit der Tochter von Johanna Kirchner.
  • Albert N. Simmedinger (1910-1995) mit Unterlagen über den Frankfurt Widerstandskämpfer Albert N. Simmedinger sowie Entschädigungsverfahren und -fragen.
  • Sammlung Wilfried Viebahn mit Dokumenten zur Lebensgeschichte des katholischen Geistlichen Josef C. Rossaint (1902-1991)
  • Walter Vielhauer (1909-1986) aus Heilbronn war kommunistischer Widerstandskämpfer und wurde u.a. im Zuchthaus Ludwigsburg, KZ Dachau und dem KZ Buchenwald gefangengehalten. In seinem Nachlass finden sich u.a. Unterlagen zum KZ Dachau, der Lagergemeinschaft Dachau und zum Comité International de Dachau.