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50 Jahre Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

Das Programm

 

2017 feiert der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 sein 50-jähriges Bestehen mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

Zum Sehen und Hören, zum Erinnern und zum Weiterdenken - für alle Interessierten wird etwas dabei sein: Ausstellungen, Filme, Konzerte, Stadtrundgänge, Vortrags-, Diskussions- und Fortbildungsveranstaltungen.

Das Programm wird in der zweiten Jahreshälfte fortgesetzt.

Ein Blick in unser Jubiläumsprogramm für das erste Halbjahr 2017 (Komplettfassung).

Hier die kommenden Veranstaltungen:

Ausstellung: EUROPÄISCHER WIDERSTAND GEGEN DEN NAZISMUS 1922 – 1945

16. FEBRUAR 2017 – 11. MÄRZ 2017

Die mehrsprachige Ausstellung, die im Sommer 2013 erstmals im Europäischen Parlament in Straßburg gezeigt wurde, widmet sich dem antifaschistischen Kampf in mehreren europäischen Staaten. Sie zeigt, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen er in den einzelnen Ländern hatte.

Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 11:00 Uhr – 19:00 Uhr, Samstag: 11:00 Uhr – 16:00 Uhr

 

LERNEN MIT INTERVIEWS: ZWANGSARBEIT 1939 – 1945

2. MÄRZ 2017 | 9:00 – 17:00 UHR

Wie nützlich sind Oral-History-Quellen im Schulunterricht? Die Fortbildung behandelt das Thema anhand der NS-Zwangsarbeit.
Gemeinsam erproben die TeilnehmerInnen die Arbeit mit dem digitalen Zeitzeugenarchiv zur NS-Zwangsarbeit, das auch für bilinguale
Lerngruppen sowie den Sprachunterricht interessant sein kann.

Referentin: Dorothee Wein (CeDiS, Kompetenzzentrum für E-Learning, E-Research und Multimedia an der FU Berlin)

--> Veranstaltungsflyer

Anmeldung: gottfried.koessler@stadt-frankfurt.de

BESUCH DER ERINNERUNGSSTÄTTE AN DER GROSSMARKTHALLE MIT EDITH ERBRICH

7. März 2017 | 15:00 Uhr

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Wir bemühen uns um eine Wiederholungsveranstaltung im Herbst.

Der Keller der Frankfurter Großmarkthalle, auf deren Gelände heute die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Sitz hat, wurde 1941  als Sammelplatz vor der Deportation von etwa 10.000 Frankfurter Jüdinnen und Juden in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager genutzt. Von hier aus wurde auch Edith Erbrich mit ihrer Schwester und ihrem Vater nach Theresienstadt deportiert. Gemeinsam mit  ihr besichtigen wir die 2015 eröffnete Gedenkstätte. Im Anschluss Gespräch mit MitarbeitervertreterInnen in der EZB

Ort: Sonnemannstraße 20, 60314 Frankfurt am Main

DAS DOKUMENTATIONSARCHIV DES DEUTSCHEN WIDERSTANDES STELLT SICH VOR

31. MÄRZ 2017 | 12:00 – 18:00 UHR

Welche Dokumente finde ich im Studienkreis? Wie kann ich recherchieren? Wie kann ich die Bibliothek nutzen? Finde ich fachliche Unterstützung? Der Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945 stellt an diesem Tag seine Archivbestände und seine Arbeit vor.

Studienkreis Deutscher Widerstand 1933 – 1945, Rossertstraße 9, 60323 Frankfurt am Main

Anmeldung: studienkreis@widerstand-1933-1945.de oder Tel.: 069 − 721575

Filmreihe "Widerstand im europäischen Film"

Veranstaltungsort ist immer das Deutsche Filmmuseum, Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main, Eintritt: 7 €, ermäßigt 5 €

4. APRIL 2017 | 18:00 UHR
LA BATAILLE DU RAIL (F 1946)
Film über den Kampf der französischen Eisenbahner gegen die Nazis. Einführung in den Film und in die französischen Résistance-Filme durch Prof. Dr. Christoph Vatter (Universität Saarbrücken)
 
6. APRIL 2017 | 18:00 UHR
DAS BEIL VON WANDSBEK (DDR 1951)
Ein Hamburger Metzger wird aus wirtschaftlicher Not zum Henker der Nazis. Seine Schuld treibt ihn und seine Familie in den Ruin.
 
11. APRIL 2017 | 18:00 UHR
ROM, OFFENE STADT (ITALIEN 1945)
Geschichte der Aktivität und der Zerschlagung einer römischen Widerstandsgruppe im Jahr 1944, als die italienische Hauptstadt unter deutscher Besatzung stand.
 
18. APRIL 2017 | 18:00 UHR
POKOLENIE – EINE GENERATION (POLEN 1955)
Der junge Pole Stach schließt sich dem Widerstand an und rettet Juden aus dem Warschauer Ghetto. Andrzej Wajdas erster Film.
 
25. APRIL 2017 | 18:00 UHR
KOMM UND SIEH (SOWJETUNION, 1985)
Die Geschichte einer sowjetischen Widerstandsgruppe in Weißrussland: Der Junge Fljora wird zum Partisanen, nachdem seine Familie von den Deutschen ermordet wurde.

LIEDER DES WIDERSTANDES – EIN KONZERTABEND MIT »DIE GRENZGÄNGER«

18. MAI 2017 | 20:00 UHR

Die Bremer Band „Die Grenzgänger“ interpretiert Lieder des Widerstandes neu: ein frischer Sound, ein ungewohnter Zugang. Sie erinnern mit ihrem Konzertabend an den Mut und die Courage der Menschen im Widerstand gegen das Hitler-Regime.
 
Brotfabrik, Bachmannstraße 2 – 4, 60488 Frankfurt am Main
Eintritt: Abendkasse: 15 €, Vorverkauf: 11 €, Mitglieder des Studienkreises: 8  €