bis 5. Januar 2020, Berlin
Musik und Jugendkultur, Erinnerung und Traditionen, Sprachen und Heimat: Die Ausstellung A wie Jüdisch beleuchtet in zweiundzwanzig Impressionen deutschen Alltag von säkularen oder religiösen, alteingesessenen oder gerade in Deutschland angekommenen Jüdinnen*Juden.
Anhand der Buchstaben des hebräischen Alphabets untersucht die Ausstellung Schlagworte und Begriffe und fragt, woran sich „das Jüdische“ in Deutschland heute festmacht. Dabei werden ganz unterschiedliche Aspekte deutsch-jüdischer Gegenwart beleuchtet und normierende Vorstellungen gegen den Strich gebürstet.
Von Facebook ins Museum schaffte es der Post eines jungen Israeli, der seinen Umzug nach Berlin mit den günstigen Schokopuddingpreisen im deutschen Discounter begründete – und damit in Israel eine Debatte auslöste. Und auch die Orte für den besten Hummus Berlins dürfen in einer Schau über die deutsch-jüdische Gegenwart nicht fehlen.
Wer sich mit der jüdischen Gegenwart in Deutschland beschäftigt, stößt zudem auf die neuen und interessanten Impulse, die die junge Generation russischsprachiger Jüdinnen*Juden der jüdischen Community geben.
Ausstellungsort: Jüdisches Museum, Libeskind-Bau EG, Eric F. Ross Galerie, 
Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin
Kontakt und weitere Informationen:
Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin, Tel. 030 - 25993 300, www.jmberlin.de
https://www.jmberlin.de/ausstellung-a-wie-juedisch