14. September 2019, 17 Uhr, Neu-Anspach
Durch eine außergewöhnliche Rettungsaktion konnten nach den Novemberpogromen 1938 etwa 20.000 Kinder aus Deutschland, Österreich und der Tschechoslowakei nach Großbritannien und in andere Länder gebracht werden. Die Lebenswege der geretteten Kinder zeigen, wie sich die Politik der Nationalsozialisten auf ihr Leben auswirkte, und wie die erzwungene Flucht und die meist endgültige Trennung von den Angehörigen Einfluss auf ihr weiteres Leben nahm.
Angelika Rieber, Historikerin und Mitherausgeberin des Buches „Rettet wenigstens die Kinder. Kindertransporte aus Frankfurt am Main – Lebenswege von geretteten Kindern“, hat die Lebens- und Familiengeschichte einiger dieser Kinder erforscht und dokumentiert. Darunter sind auch Felix Weil aus Frankfurt am Main, Hannelore Adler aus Bad Homburg und Elisabeth Reinhuber aus Oberursel. Zu deren Lebenswegen spricht die Autorin in der Synagoge aus Nentershausen im Freilichtmuseum.
Kontakt und weitere Informationen:
Freilichtmuseum Hessenpark, Laubweg 5, 61267 Neu-Anspach, Tel.: 06081 588-0, [email protected], Homepage